Umsatz- und Auftragszuwachs: Schott startet gut ins neue Jahr

Umsatz- und Auftragszuwachs
Schott startet gut ins neue Jahr

Der Mainzer Glas- und Technologiekonzern Schott ist dank guter Geschäfte in seinen Einheiten Ceran, Pharma und Fernsehglas mit Zuwächsen bei Umsatz und Aufträgen ins neue Geschäftsjahr 2002/2003 gestartet. Das Unternehmen rechnet mit weiterem Wachstum in diesem Jahr.

Reuters MAINZ. "Wir sind gut gestartet und haben die Chance, trotz schwieriger Rahmenbedingungen, das laufende Geschäftsjahr wirtschaftlich erfolgreich zu bestehen", sagte Schott-Vorstandssprecher Leopold von Heimendahl am Freitag in Frankfurt. In den ersten vier Monaten des seit Oktober laufenden Geschäftsjahres habe das Mainzer Stiftungsunternehmen sowohl bei Auftragseingang und Umsatz einen Zuwachs von jeweils rund fünf Prozent verbucht. Zum Ergebnis wollte Schott-Sprecher Klaus Hofmann allerdings keine Angaben machen. Ende vergangenen Jahres habe Schott rund 19 900 Mitarbeiter beschäftigt, davon knapp die Hälfte in Deutschland. Es gebe derzeit keine Pläne, bei dieser Zahl Änderungen vorzunehmen, sagte er.

Grund für den Zuwachs bei Umsatz und Auftragseingang in den ersten vier Monaten 2002/2003 sei vor allem ein starkes Geschäft im Bereich "Home Tech", wo Schott Glaskeramik-Kochflächen (Ceran) herstellt, sagte Hofmann weiter. Auch in den Sparten Fernsehglas sowie Pharma, in der etwa Ampullen und Flaschen für die pharmazeutische Industrie produziert werden, habe es Zuwächse gegeben. Schlechter abgeschnitten hätten dagegen die Einheiten Optik und Optoelektronik. Ausblickend teilte Schott unter anderem mit, das Unternehmen wolle ab Mitte des Jahres in den Markt TFT-Flachbildschirme für Notebooks und Fernsehgeräte einsteigen.

Schott gab zudem seine endgültigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr (zum 30.9.2002) bekannt. Danach fiel der Umsatz leicht auf 1,956 (Vorjahr 2,004) Milliarden Euro, während sich der Jahresüberschuss um acht Millionen auf 60 Millionen Euro verbesserte.

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