Umsatz und Ergebnis gestiegen
Gerry Weber trotzt dem Branchentrend

Der Textilhersteller Gerry Weber AG hat im ersten Halbjahr entgegen dem Branchentrend zugelegt und für das Gesamtjahr die Ergebnisprognose bekräftigt.

Reuters HALLE. In den ersten sechs Monaten ist der Umsatz um sieben Prozent auf 192,6 Millionen Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 7,7 Prozent auf 17,9 Millionen Euro gestiegen. Bedingt durch eine geringere Steuerquote erhöhte sich der Überschuss nach den Angaben überproportional um 17,2 Prozent auf 10,2 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr geht der Vorstand unverändert von Umsatz- und Ergebniszuwächsen aus. Der Umsatz soll demnach um sieben Prozent steigen und die Ebit-Marge 9,3 Prozent erreichen. Im Geschäftsjahr 2000/01 setzte der Konzern 395,6 Millionen Euro um und erzielte einen Überschuss von 16,6 Millionen Euro.

Die Kapitalerhöhung konnte nach Angaben des Unternehmens trotz der schwierigen Marktsituation erfolgreich realisiert werden. Insgesamt wurden knapp 1,5 Millionen neue Aktien mit einem Nennwert von einem Euro zum Stückpreis von 7,50 Euro platziert. Das gesamte Ausschüttungsvolumen entspreche wie geplant der Höhe der Sonderausschüttung von etwa elf Millionen Euro.

Gerry Weber hatte für das abgelaufenen Geschäftsjahr eine Dividende von 0,31 Euro gezahlt. Darüber hinaus erhielten die Aktionäre eine Sonderdividende von 0,50 Euro je Aktie.

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