Umsatz und Ergebnis liegen im Plan
Gauss weitet Verlust aus

Der IT-Dienstleister Gauss Interprise AG hat in den ersten neun Monaten 2001 in der Gruppe bei gestiegenem Umsatz seinen Verlust ausgeweitet. Die Gruppe habe einschließlich Consulting (discontinued operations) einen Umsatz von 35,3 Mill. Euro nach 20,60 Mill. Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum verzeichnet, teilte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen am Freitag mit.

Reuters HAMBURG. Der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) habe sich auf 23,54 Mill. Euro nach minus 10,12 Mill. Euro in der Vorjahresperiode erhöht. Im Produktgeschäft (continued operations) habe der Umsatz 25,55 (Vorjahr: 9,13) Mill. Euro und der Verlust 22,95 (minus 12,67) Mill. Euro betragen.

Damit lägen Umsatz und Ergebnis im Rahmen der veröffentlichten Planungen, die für die continued operations einen Umsatz von 35 bis 40 Mill. Euro und einen Verlust von 20 bis 25 Mill. Euro vorsähen. Die Weiterentwicklung von Gauss sowie die Umsetzung des endgültigen Turnarounds erfordern den Angaben zufolge bis Ende 2002 zusätzliche Finanzmittel. Eine Gruppe von Altgesellschaftern und das Gauss-Management würden den größeren Teil dieses Finanzbedarfes zur Verfügung stellen. Zudem beabsichtigten die IKB Beteiligungsgesellschaft und die begleitenden Banken, den Restfinanzierungsbedarf zu bedienen. Die Verteilung der neuen Finanzmittel auf die beteiligten Investoren und die Banken sowie die Form der Mittelbereitstellung werde zur Zeit verhandelt.

Der Vorstand rechne kurzfristig nicht mit einer wesentlichen Verbesserung der makroökonomischen Situation. Daher seien für das erste Halbjahr 2002 gleichbleibende Umsätze im Vergleich zu 2001 geplant, hieß es. Ende September hatte Gauss seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für das Gesamtjahr gesenkt und den Abbau weiterer Stellen angekündigt. Den damaligen Angaben zufolge rechnet die Gesellschaft für 2001 mit einem Umsatz von 50 bis 55 Mill. Euro anstatt der ursprünglich prognostizierten 65 bis 70 Mill. Euro. Der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte sich im Gesamtjahr auf 20 bis 25 Mill. Euro belaufen. Zuvor war Gauss von einem negativen Ebitda von 15 bis 20 Mill. Euro ausgegangen.

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