Umsatz- und Ergebnisprognose erhöht
Vossloh auf der Überholspur

Der Verkehrstechnikkonzern Vossloh hat auf Grund des Geschäftsverlaufs in den ersten vier Monaten seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht.

Reuters FRANKFURT. Der Konzernumsatz werde nun bei annähernd 890 Mill. ? erwartet, teilte das im MDax gelistete Unternehmen aus Werdohl am Dienstagmorgen in einer Pflichtveröffentlichung mit. Bislang hatte Vossloh gut 870 Mill. ? anvisiert. Für 2002 hat das Unternehmen einen Umsatz von 744,5 Mill. ? ausgewiesen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde im Gesamtjahr voraussichtlich bei gut 97 Mill. ? liegen, prognostizierte der Konzern. Bisher war Vossloh von knapp 95 Mill. ? ausgegangen nach 78,4 Mill. ? im Jahr 2002. Der Konzernüberschuss, der bisher mit 52 Mill. ? auf Rekordhöhe des Vorjahres geplant war, solle nunmehr rund 53,5 Mill. ? erreichen.

Nach Vorlage der Zahlen für die ersten drei Monate Ende April hatte der Verkehrstechnikkonzern noch seine Prognosen für das Gesamtjahr 2003 bestätigt. Früheren Angaben zufolge will Vossloh bis 2004 durch Akquisitionen einen Umsatz von zwei Mrd. ? erreichen. Durch internes Wachstum soll bis dahin ein Umsatz von 900 Mill. ? erzielt werden.

Vossloh hatte 2002 seine Neuausrichtung als Verkehrskonzern in Angriff genommen und gliedert sich nun in die Geschäftsbereiche Rail Infrastructure (Schienenbau), Motive Power (Schienenfahrzeuge & Instandhaltung) sowie Information Technologies (Systemtechnik).

In den ersten vier Monaten erzielte der Konzern den Angaben zufolge einen Umsatz in Höhe von 224,6 Mill. ? und damit 16,8 % mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (192,3 Mill. ?). Das Ebit sei mit 34,5 Mill. ? fast drei Mal so hoch wie der Vergleichswert des Vorjahres (zwölf Mill. ?) gewesen. Dieses Ergebnis enthalte Netto-Erträge aus der Veräußerung des letzten Drittels der Anteile an der VAE AG in Höhe von 14,5 Mill. ? Anfang Januar. Bereinigt um diesen Einfluss ergebe sich eine Ebit-Steigerung um acht Mill. ? auf 20,0 Mill. ?.

Der Konzernüberschuss erreichte in den ersten vier Monaten 23,6 Mill. ? nach 4,5 Mill. ? im Vorjahr. Dies entspreche einem Ergebnis je Aktie von 1,71 ? nach 0,33 ? im Vorjahreszeitraum.

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