Umsatz- und Ergebnisrückgang
Dr. Hönle wartet auf Ende des Investitionsstaus

Die auf UV-Technologie spezialisierte Dr. Hönle AG hat nach einem Umsatz- und Ergebnisrückgang im ersten Halbjahr ihre Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2001/2002 (zum 30. September) gesenkt.

Reuters PLANEGG. Wegen der schwachen Konjunktur und der Investitionszurückhaltung der Kunden rechne Dr. Hönle nun mit einem Umsatz unter Vorjahresniveau, während die Firma ursprünglich ein Wachstum von zehn Prozent anvisiert hatte, sagte Finanzvorstand Norbert Haimerl am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Auch das Ergebnis werde unter dem des Vorjahres liegen, aber immer noch positiv sein. Für das kommende Geschäftsjahr rechnet das am Neuen Markt gelistete Unternehmen wieder mit deutlichen Zuwächsen beim Umsatz und Ergebnis und einer Umsatzrendite von elf Prozent - "wenn nicht sogar noch mehr", sagte Haimerl.

Im ersten Halbjahr 2001/2002 fiel der Umsatz den Angaben zufolge auf 6,8 Millionen Euro von 9,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) lag bei 0,1 Millionen Euro nach einem positiven Ebit im Vorjahreszeitraum von 2,0 Millionen Euro. Nach Steuern sank der Gewinn auf 0,2 Millionen Euro von einer Million Euro. Neben der schwachen Konjunktur sei das Ergebnis vom Aufbau dreier Tochtergesellschaften belastet worden. Die liquiden Mittel bezifferte Haimerl mit 18 Millionen Euro.

"Im dritten Quartal erwarten wir keine wesentliche Steigerung, im vierten Quartal wird das Geschäft aber wieder anziehen", sagte der Finanzchef. Es gebe schon viele Anfragen von Kunden, aber die Verunsicherung angesichts der konjunkturellen Lage sei immer noch zu spüren. "Irgendwann muss sich der Investitionsstau aber auflösen." Die UV-Produkte von Dr. Hönle werden in vielen industriellen Produktionsprozessen zum Beispiel in der Automobilindustrie, oder bei der Fertigung von Handys und DVDs eingesetzt.

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