Umsatz- und Ertragswachstum im Ausland
UPS fährt kräftiges Gewinnplus ein

Der US-Paketdienst United Parcel Service (UPS) hat für das erste Quartal 2003 seinen Gewinn im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 24 % gesteigert. Finanzchef Scott Davis begründete den Ergebnisanstieg hauptsächlich mit dem robusten Umsatz- und Ertragswachstum in den internationalen Bereichen und den Nicht-Transportbereichen.

HB/dpa NEW YORK. "Unsere Ergebnisse waren hervorragend", sagte Davis in einem Telefoninterview mit dpa in Atlanta. Der Krieg mit Irak habe auf die Ergebnisentwicklung im ersten Quartal nur am Rande eingewirkt, sagte Davis. In Deutschland seien die grenzüberschreitenden - und Express- Segmente gut gelaufen, doch die schwache Wirtschaft hätte die Inlandsaktitäten etwas gebremst, sagte Davis weiter.

Das Nettoergebnis des Unternehmens stieg auf 611 Mill. Dollar oder 54 Cent je Aktie nach 491 Mill. Dollar oder 43 Cent je Aktie im Jahr zuvor. Im Vorjahresquartal hatte UPS den Firmenwert um 72 Mill. Dollar nach unten berichtigt. Der Umsatz stieg auf 8,02 Mrd. Dollar, ein Zuwachs von 5,8 %.

Für das Jahr 2003 erwartet Davis ein Gewinnwachstum zwischen zehn und 15 %.

Auf den Hauptwettbewerber Deutsche Post, ist Davis nicht gut zu sprechen. Um bestehende US-Gesetze nicht zu verletzen, war die Post - Tochter DHL International nur zu 25 % bei DHL Airways eingestiegen. Drei Viertel der Anteile liegen beim amerikanischen Gründer.

"Wir sind der Meinung, die Deutsche Post kontrolliert DHL, auch wenn sie nur 25 % besitzt", kritisiert Davis. "Denn sie produziert mehr als 90 % des US-Umsatzes". Der US-Kongress wird demnächst Anhörungen abhalten, um Klarheit zu schaffen.

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