Umsatz von MMS-Dienst muss gesteigert werden
T-Mobile setzt sich ehrgeizige Ziele

Die T International-Mobile AG will die Nummer Eins bei mobilen Datendiensten in der Europäischen Union werden und setzt dabei auch auf die neuen MMS-Multimedianachrichten. Das geht aus einem Schreiben an die Mitarbeiter hervor. Dieser Bereich biete künftig das größte Umsatzpotenzial, betont der Vorstand der Telekom-Tochter.

vwd DÜSSELDORF. In diesem Jahr sei die Hauptaufgabe, die Umsätze mit Diensten wie Multimedia Messaging (MMS) oder Email zu steigern. Aber auch die rein textbasierten SMS-Kurznachrichten seien weiterhin eine gute Ertragsquelle. Bislang machten sie den größten Umsatzanteil in der mobilen Datenkommunikation des Unternehmens aus.

Die interne Vorgabe für den Bereich drahtlose Datenübertragung steht für 12,5 Prozent der gesamten Zielvorgabe von T-Mobile. Dasselbe Gewicht kommt der Aufgabe zu, die Kundenbasis in den USA unter dem Strich, also bereinigt um Kündigungen, erheblich zu steigern. Die beiden Hauptziele liegen in der Verbesserung der Finanzlage und der Durchsetzung der weltweiten Dachmarke. Mit 25 Prozent fällt ins Gewicht, inwieweit die Verbraucher am Jahresende auf die Frage nach Mobilfunkbetreibern spontan "T-Mobile" nennen. Der Konzern hat 2002 eine globale Umfirmierung eingeleitet und unter anderem "VoiceStream" in "T-Mobile USA" umbenannt.

50 Prozent der Zielvorgaben macht die Verbesserung der finanziellen Performance aus. Finanzvorstand Thomas Winkler bekräftigte, T-Mobile müsse 2003 einen positiven freien Cash-Flow erwirtschaften, um so zum Schuldenabbau des Mutterkonzerns Deutsche Telekom beizutragen. "Die DT-Gruppe hat in der Vergangenheit stark in mobile Aktivitäten investiert, was sich auch in den Nettofinanzverbindlichkeiten widerspiegelt. Jetzt ist es an T-Mobile, das Vertrauen der DT-Gruppe in uns zu rechtfertigen", erklärte Winkler. In erster Linie will T-Mobile dem Schreiben zufolge das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) steigern.

Diese Vorgabe macht 25 Prozent aus der Gesamtgewichtung der Position "finanzielle Leitung" aus. Falls das Ergebnis um mehr als z10 Prozent niedriger ausfalle als geplant, sei das Ziel nicht erreicht. Mit 15 Prozent schlagen die Aufwendungen für Sachanlagen zu Buche. Parameter sind der Ausbau des Netzes, die Effektivität der eingesetzten Mittel sowie qualitative Aspekte. Schließlich will T-Mobile eine Verringerung des Working Capital, also des Umlaufvermögens ohne kurzfristige Verbindlichkeiten, erreichen. Dazu sollen der Zeitraum bis zur Rechnungslegung vergrößert und die Spanne für den Einzug von Außenständen verkleinert werden.

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