Umsatzeinbruch im ersten Quartal
Reorientierung drückt F.A.M.E in die Verlustzone

Das Medienunternehmen F.A.M.E Film & Music Entertainment AG hat im ersten Quartal aufgrund einer Reorientierung seines Geschäftsfeldes Filmproduktion einen deutlichen Umsatzeinbruch verzeichnet und einen Verlust ausgewiesen.

Reuters MÜNCHEN. Der Umsatz sei in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf 0,6 Millionen Euro von 1,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum zurückgegangen, teilte die am Neuen Markt gelistete Gesellschaft am Mittwoch in München mit. Hauptumsatzträger sei mit 0,5 Millionen Euro der Bereich Musikproduktion gewesen.

Trotz reduzierter Fixkosten habe sich der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) aufgrund des geringen Gesamtumsatzes mit 0,9 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahresquartals bewegt. Den Finanzmittelbestand bezifferte Fame per Ende März mit 1,8 Millionen Euro.

Fame führte den Umsatzeinbruch auf die Umgestaltung des Geschäftsfelds Filmproduktion zurück. Der Schwerpunkt liege nun auf international besetzten, englischsprachigen Filmen, die im Vergleich zu deutschen Filmen teurer in der Herstellung seien. Demzufolge wickle Fame umfangreichere, aber auch weniger Projekte ab.

Die bevorstehende Abnahme des derzeit in der Produktion befindlichen Films "Death Watch" und die zeitgleichen Erlöse aus der Zusammenarbeit mit dem Medienfonds AppolloMedia würden die Umsätze im Bereich Filmproduktion im zweiten Quartal erheblich anheben, hieß es.

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