Umsatzeinbußen beträchtlich
Musikbranche bleibt weltweit unter Druck

Raubkopien machen es der Branche weiter schwer. Der Umsatz mit Musikträgern ist im ersten Halbjahr des Jahres deutlich gesunken.

rtr LONDON. Der weltweite Absatz mit Musikträgern ist im ersten Halbjahr 2002 wegen der Konkurrenz von Raubkopien und anderen Medien weiter gesunken.

Wie der Musikindustrieverband International Federation of the Phonografic Industry (IFPI) am Donnerstag mitteilte, fiel der Umsatz der Musikindustrie in den ersten sechs Monaten weltweit um 9,2 %. Die Stückzahl der verkauften Musikträger ging sogar um 11,2 % zurück. Die Musik-Kassette setzte ihren langfristigen Niedergang fort und verbuchte einen Umsatzrückgang von 31 %. Der Umsatz mit Schallplatten-Singles fiel um 17 %, mit CD um sieben Prozent.

Gerade der Hauptumsatzträger CD leidet derzeit unter Raubkopien und der Möglichkeit, Musiktitel kostenlos aus dem Internet herunterzuladen. Mit neuen Formen des Kopierschutzes will die Branche dem entgegen wirken. Im vergangen Jahr war der weltweite Umsatz der Musikbranche bereits um fünf Prozent auf rund 38,3 Mrd. ? gefallen.

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