Umsatzmarge von 20 Prozent
Bayer schließt Ausgliederung der Pflanzenschutzsparte nicht aus

rtr MÜNCHEN. Der Vorstandschef des Chemiekonzerns Bayer AG, Manfred Schneider, schließt eine Ausgliederung der Pflanzenschutzsparte nicht aus. "Wir sehen keinen Zwang zu handeln, sind aber immer offen für alle Möglichkeiten", sagte Schneider. Die Sparte Landwirtschaft, in der das Pflanzenschutzgeschäft und die Tiergesundheit zusammengefasst sind, weise eine operative Umsatzmarge von 20 % aus. Das sei mit die höchste Quote der Branche, sagte Schneider. "Wir sehen uns gut positioniert", fügte er hinzu.

Am Vortag hatten die Aktionäre der Schweizer Novartis AG und des britisch-schwedischen Konzerns AstraZeneca den Zusammenschluss der jeweiligen Agrobereiche zu Syngenta gebilligt. Das neue Unternehmen soll im November an die Börsen in der Schweiz, London, Stockholm und New York notiert werden. Schneider sagte, er beobachte die Entwicklung mit Interesse. "Es ist spannend zu sehen, wie der Markt ein Pflanzenschutzunternehmen bewertet", sagte er. Spekulationen zufolge denkt auch der deutsch-französische Pharmakonzern Aventis AG über eine Ausgliederung der Agrosparte nach.

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