Umsatzmilliarde angepeilt
Stada steigert Gewinn und Umsatz deutlich

Der Pharmahersteller Stada hat seine Prognose für das Gesamtjahr bekräftigt. Er peilt beim Umsatz weiterhin den Sprung über die Marke von einer Milliarde Mark an.

ddp-vwd BAD VILBEL. Wie das im MDax der Nebenwerte notierte Unternehmen am Freitag im hessischen Bad Vilbel mitteilte, würden auch die Gewinnerwartungen für das gesamte Geschäftsjahr 2001 erfüllt.

In den ersten neun Monaten des Jahres sei das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 120,1 Mill. Mark gestiegen, erklärte Stada bei der Vorlage des Zwischenberichts weiter. Der Gewinn vor Steuern sei im selben Zeitraum bei einem Umsatz von 790,2 Mill. Mark (+15 Prozent) um fast 57 Prozent auf 81,6 Mill. Mark gewachsen.

Übernahme geplant

Nach Einschätzung von Analysten ist Stada vor allem durch die geplante Übernahme des US-Generika-Anbieters MOVA Laboratories zum 1. Januar 2002 gut aufgestellt. Mit der Akquisition erwerbe das Unternehmen eine schlanke Marketing- und Vertriebseinheit für Generika sowie preisgünstige Markenprodukte in den USA, hieß es vor Bekanntgabe des Quartalsberichts. Die Stada-Aktie erhalte durch die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums zusätzlichen Auftrieb, wonach Ärzte verpflichtet werden sollen, verstärkt Generika statt teurer Originalpräparate zu verschreiben.

Die Stada-Aktien profitierten von den positiven Quartalszahlen und legten am Morgen um mehr als drei Prozent gegenüber dem Vortagesschlusskurs auf 32,90 Euro zu.

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