Umsatzplus im Kerngeschäft
MWG-Biotech leidet unter Altlasten

Das defizitäre Biotechnologieunternehmen MWG-Biotech hat in seinem neuen Kerngeschäft den Umsatz im ersten Quartal 2002 kräftig gesteigert und sieht die Umstrukturierung auf dem richtigen Weg.

Reuters EBERSBERG. Im Kerngeschäft DNA-Dienstleistungen sei der Umsatz in den ersten drei Monaten um 28 Prozent auf 8,5 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Ebersberg bei München mit. Insgesamt habe der Umsatz aber wegen Altlasten nur leicht auf 12,0 (Vorjahr: 11,8) Millionen Euro zulegen können. Sorgenkind bleibe der Bereich Labor-Roboter, dessen Umsatz auf drei (4,3) Millionen Euro gesunken sei.

Zur Ergebnisentwicklung machte das Unternehmen keine Angaben. Eine Sprecherin bekräftigte, es bleibe bei dem Ziel, 2002 ein ausgeglichenes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zu erreichen. Die endgültigen Quartalszahlen sollen am 24. Mai vorgelegt werden.

Das am Neuen Markt gelistete Unternehmen war im vergangenen Jahr wegen Problemen bei einer Roboterproduktion zur DNA-Analyse tiefer in die roten Zahlen geraten. Der Verlust nach Steuern stieg auf 31,8 (21,9) Millionen Euro. Der Umsatz legte um knapp zehn Prozent auf 52,4 Millionen Euro zu. Der neue Vorstandschef Matthias Schönermark hatte ein Sanierungsprogramm eingeleitet.

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