Umsatzplus von 2,3 Prozent im ersten Halbjahr
Deutlich weniger Gewinn für Swatch im ersten Halbjahr

Der größte Uhrenkonzern der Welt, die Bieler Swatch Group, hat im ersten Halbjahr 2001 trotz leicht gestiegenen Verkäufen einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen müssen.

ap/afx BIEL. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, brach der Konzerngewinn im Vorjahresvergleich um 23 % auf 231 Mill. Franken (152 Mill. ?/298 Mill. DM) ein. Unter Ausklammerung des im Vorjahr erzielten außerordentlichen Ertrags aus einer Wandelanleihe machte die Gewinneinbuße noch zehn Prozent aus. Der Umsatz stieg um 2,3 % auf eine neue Rekordhöhe von 2,022 Mrd. Franken (1,3 Mrd. ?/2,6 Mrd. DM). Die Swatch Group nahm gleichzeitig die Umsatzprognosen für das ganze Jahr zurück und erklärte, das Konzernergebnis des ganzen Jahres werde von der Entwicklung auf den Finanzmärkten abhängen.

Das Betriebsergebnis (Ebit) legte um 1,6 Prozent auf 315 Mill. sfr nach 310 Mill. sfr zu. Das Konzernergebnis ging dagegen um 9,8 Prozent auf 231 nach 256 Mill. sfr zurück.

Das Ziel von 10 bis 12 Prozent Umsatzwachstum im Gesamtjahr wurde auf 5 bis 8 Prozent nach unten korrigiert. Das Konzernergebnis werde dagegen von den Entwicklungen an den Finanzmärkten abhängen.

Dank der Überwindung gewisser Kapazitätsengpässe für neue Produkte lasse die Verbesserung der Situation in den Monaten Juni und zum Teil Juli auf eine stärkere Entwicklung im zweiten Halbjahr schliessen, welche vor allem durch das Weihnachtsgeschäft geprägt sein werde, hieß es in einer Pressemitteilung weiter.

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