Umsatzplus von 21&nbsp Prozent
Dyckerhoff mit Umsatzplus im ersten Halbjahr

Reuters WIESBADEN. Der Baustoffhersteller Dyckerhoff AG hat im ersten Halbjahr 2000 mehr Umsatzerlöse erwirtschaft als im Vorjahr. Wie Dyckerhoff am Montag in Wiesbaden mitteilte, stieg der Umsatz um 21 % auf 2,359 (Vorjahr 1,951) Mrd. DM. Der Anteil des internen Wachstums im Konzern betrage dabei fünf Prozent, die restlichen 16 % seien vor allem auf die Übernahme der Lone Star Industries Inc zurückzuführen, des siebtgrößten Zementherstellers in den USA. Der Auslandsanteil am Umsatz habe 56 % betragen.

Für das Gesamtjahr 2000 peilt Dyckerhoff nach eigenen Angaben eine Steigerung des operativen Ergebnisses von 25 % an. Der Jahresüberschuss werde über dem des Vorjahres liegen, hieß es weiter. Der Baustoffkonzern wolle den Umsatz um zwölf Prozent bis 15 % auf 4,8 bis 4,9 Mrd. DM erhöhen, wobei Zuwächse vor allem im Ausland entstünden. Entsprechend ist geplant, den Auslandsanteil auf über 50 (1999 46) Prozent anzuheben.

Zuvor hatte der Baustoffkonzern die Bedingungen für seine bereits angekündigte Kapitalerhöhung mitgeteilt. Danach sollen die neuen Stammaktien 22 Euro und die Vorzüge 20 Euro je Stück kosten. Die erwarteten Erlöse von rund 204 Mill. Euro würden insbesondere für die Finanzierung des Kaufs der Lone Star eingesetzt. Dyckerhoff werde den Aktionären die neuen Papiere im Verhältnis dreizehn zu vier anbieten.

Die neuen Stamm- und Vorzugsaktien seien ab dem 1. Januar 2000 dividendenberechtigt. Die Erstnotiz der neuen Aktien sei für den 21. August 2000 vorgesehen.

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