Umsatzplus von fünf Prozent
Buderus macht sich für Bosch hübsch

Nach einem mäßigen ersten Quartal 2003 hat sich der Heiztechnik-Spezialist Buderus in seinem Ausblick für das Gesamtjahr zurückhaltend gezeigt.

Reuters WETZLAR. Zwar sei der Umsatz in den ersten drei Monaten um fünf Prozent auf 404 Mill. ? gestiegen, teilte das im Nebenwerte MDax gelistete Unternehmen am Mittwoch mit. Doch der Vorsteuergewinn habe mit zehn Mill. ? um zwei Mill. ? unter dem Vorjahreswert gelegen. Ausblickend stellte der vor der Übernahme durch den Autozulieferer Bosch stehende Konzern für das Gesamtjahr zwar einen Umsatzanstieg in Aussicht. Der Konzerngewinn vor Steuern werde 2003 aber lediglich das Vorjahresniveau erreichen, hieß es.

Im vergangenen Jahr verzeichnete Buderus bereits einen Gewinn- und Umsatzrückgang. Der Vorsteuergewinn war um 13 % auf 162 Mill. ? gesunken. Als Grund nannte Buderus niedrigere Konzernumsätze sowie höhere Rohstoffpreise. Die Umsätze sanken um vier Prozent auf 1,86 Mrd. ?, was Buderus auf die allgemeine Kauf- und Investitionszurückhaltung im Inland zurückführte.

Das Unternehmen teilte zudem mit, kurz vor Abschluss der Verhandlungen über den Kauf eines weiteren europäischen Heiztechnikunternehmens zu stehen, das die Größenordnung der beiden vergangenen Übernahmen des britischen Heizkesselherstellers Boulter und der türkischen Vertriebsgesellschaft für Heizungsprodukte Isisan habe. Buderus hatte Boulter im Dezember für 13,4 Mill. ? erworben. Da der Inlandsmarkt voraussichtlich schwach bleiben werde, gelte die besondere Aufmerksamkeit weiterhin dem Ausbau des Auslandsgeschäftes, hieß es.

Bosch hatte jüngst ein Übernahmeangebot für Buderus unterbreitet, nachdem das Stuttgarter Unternehmen sich bereits mehr als 47 % an der Heiztechnikfirma gesichert hat und bietet 29,15 ? pro Aktie.

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