Umsatzprognose gesenkt
Nortel streicht weitere Stellen

Nortel Networks hat seine Prognose für die Erlöse aus dem fortgeführten Geschäft für das dritte Quartal gesenkt. Zugleich kündigte das Unternehmen am Dienstagabend (Ortszeit) an, die Kosten durch weiteren Arbeitsplatzabbau senken zu wollen.

vwd BRAMPTON. Als Grund nannte Nortel den anhaltenden Investitionsrückgang in den USA. Der Umsatz aus dem fortgeführten Geschäft werde im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um zehn Prozent rückläufig sein, teilte Nortel mit. Zuvor war das Unternehmen von unveränderten Erlösen ausgegangen. Das Ergebnis soll sich dagegen wegen der fortdauernden Restrukturierungsbemühungen im dritten wie im Folgequartal verbessern.

Die Bemühungen, weitere Kosten zu sparen, schließen Arbeitsplatzabbau und Werksschließungen mit ein. Nach Komplettierung der Streichungen sollen bei Nortel nur noch 35 000 Stellen übrig bleiben. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 42.000 Mitarbeiter. Die Sparmaßnahmen werden den Angaben zufolge das dritte Quartal belasten. Nähere Details wurden nicht genannt. Das Unternehmen habe genügend Liquidität, um die Sparmaßnahmen sowie den laufenden Betrieb zu finanzieren, ohne seine Kreditfazilitäten nutzen zu müssen. Auch an der Prognose, im Juni kommenden Jahres profitabel zu werden, ändere sich nichts.

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