Umsatzprognose gesenkt
Toshiba reduziert Nettoverlust

Japans größter Chip-Hersteller Toshiba hat seinen Nettoverlust im abgelaufenen Quartal deutlich reduziert. Der Konzern nahm am Freitag zwar seine Umsatzerwartungen für das laufende Geschäftsjahr (bis Ende März) zurück, bekräftigte zugleich aber seine Gewinnziele.

Reuters TOKIO. Der Nettoverlust im zweiten Geschäftsquartal ging den Angaben zufolge auf 7,6 Milliarden Yen (rund 62,76 Millionen Euro) zurück nach einem Fehlbetrag von 89,7 Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum. Der operative Gewinn war mit 29,1 (Vorjahreszeitraum minus 58,2) Milliarden Yen etwas höher als erwartet.

Für das Geschäftsjahr 2002/2003 rechnet Toshiba nun mit einem Umsatz von 5,65 Billionen Yen. Die bisherige Prognose lautete auf 5,85 Billionen Yen. Trotz dieser Korrektur, die unter anderem mit der Marktschwäche bei Informations- und Kommunikationssystemen begründet wurde, hält das Unternehmen an seinen Ergebnisprognosen fest. Demzufolge rechnet der Konzern weiterhin mit einem Reingewinn von 23 (Vorjahr minus 254) Milliarden Yen und einem operativen Gewinn von 130 Milliarden Yen.

Toshiba hob allerdings seine Geschäftsziele für die Chipsparte an. Demnach soll dort 2002/2003 der operative Gewinn 53 Milliarden Yen und der Umsatz 810 Milliarden Yen betragen. Im April lautete die Prognose noch auf 30 Milliarden Yen beim operativen Gewinn und 755 Milliarden Yen beim Umsatz. Toshiba-Aktien schlossen an der Tokioter Börse um 2,34 Prozent fester.

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