Umsatzreport
Content-Shopping kommt in Mode

Der erste Umsatzreport für kostenpflichtige Inhalte stimmt den US-Verband der Online-Verleger optimistisch: 2001 gaben US-Bürger im Internet fast doppelt soviel aus wie im Vorjahr.

woe DÜSSELDORF. Über fünf Quartale hinweg sind Ausgaben und Verbraucher-Akzeptanz rapide gewachsen. Das ist das Fazit der Studie, die Comscore Networks für den Verband der Online-Verleger (OPA) durchführte.

675 Millionen Dollar flossen danach 2001 für Online-Inhalte. Das sind 92 Prozent mehr als im Jahr 2000. Außerdem, so stellte Comscore fest, beschleunige sich das Wachstum weiter. Mit 300 Millionen Dollar gaben die Verbraucher im ersten Quartal diesen Jahres 155 Prozent mehr aus als im ersten Quartal 2001.

Besonders beliebt bei den Inhalte-Käufern sind der Studie zufolge Wirtschaftsnachrichten, Unterhaltung und Kontaktanzeigen. Im ersten Quartal 2002 erzielten die Anbieter damit 59 Prozent des Gesamt-Umsatzes.

Die Liste der umsatzstärksten Seiten illustriert das: Platz eins hält der Streaming Media Anbieter RealNetworks mit real.com, gefolgt von der Online-Ausgabe der Wirtschaftszeitung Wallstreet Journal, wsj.com. Die Kontaktanzeigen-Seite match.com belegte Platz drei.

"Die Daten zeigen deutlich, dass der Markt sich dramatisch verändert", kommentiert der OPA-Vorsitzende Micheal Zimbalist die Ergebnisse. "Seit die Anbieter lernen, wertvolle Bezahlinhalte zu schaffen, öffnen immer mehr Nutzer ihre Brieftasche."

Feste Abonnements sind mit 85 Prozent das dominierende Bezahlmodell, und die Verlängerungsraten sind hoch. 74 Prozent der Nutzer, die sich für ein Monatsabo entscheiden, sind der Studie zufolge nach einem Jahr noch dabei.

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