Umsatzrückgang droht
Stimmungseinbruch in Luft- und Raumfahrtbranche

In der deutschen Luft- und Raumfahrtbranche drohen nach Angaben des Branchenverbandes BDLI für 2002 Rückgänge bei Umsätzen, Beschäftigung und Investitionen.

Reuters BERLIN. Die jüngste Umfrage des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) unter seinen Mitgliedsfirmen wies, wie der Verband am Mittwoch mitteilte, eine weitere Eintrübung des Geschäftsklimas aus. 63 Prozent der befragten Firmen hätten von einer schlechteren Stimmungslage gesprochen. Der Anteil der Firmen, die weniger Umsätze, den Abbau von Arbeitsplätzen und geringere Investitionen erwarteten, läge drastisch über dem Anteil derer, die mit Verbesserungen rechneten.

BDLI-Präsident Rainer Hertrich, Co-Chef des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS , forderte die Bundesregierung laut Redetext nachdrücklich auf, in den nächsten Wochen den endgültigen Startschuss für das umstrittene Militärtransportflugzeugprojekt A 400M zu geben. Die deutschen Zusagen müssten nun erfüllt werden. In der deutschen Luft- und Raumfahrtbranche arbeiten gut 70 000 Menschen. Von der Branche hingen insgesamt etwa eine Millionen Arbeitsplätze ab.

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