Umsatzrückgang für 2001: Möbelindustrie hofft auf "Wellness"-Trend

Umsatzrückgang für 2001
Möbelindustrie hofft auf "Wellness"-Trend

Die deutsche Möbelindustrie hofft nach einem Umsatzrückgang für 2001 jetzt auf eine steigende Nachfrage durch einen Trend zur häuslichen Gemütlichkeit.

dpa-afx KÖLN. "Es gibt nach den Ereignissen vom 11. September einen 'Wellness'-Trend, bei dem sich die Menschen in die eigenen vier Wände zurückziehen und dort Sicherheit und Verlässlichkeit suchen", sagte Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM), am Dienstag in Köln.

Für das vergangene Geschäftsjahr sei der Umsatz der Branche um rund 1,5 % auf 22,4 Mrd. Euro (43,8 Mrd. DM) rückläufig, teilte der VDM im Vorfeld der Internationalen Möbelmesse in Köln mit. Durch das Bestreben des Konsumenten nach "Harmonie und Gemütlichkeit" hoffe die Branche, für das laufende Geschäftsjahr die Herstellerumsätze um bis zu zwei Prozent zu steigern. Die Zahl der Beschäftigten in der Branche sank in 2001 um rund zwei Prozent auf rund 158 000 Menschen.

Gewinner bei den Umsätzen bis zum Oktober vergangenen Jahres seien die Hersteller von Sitzmöbeln (plus 2,7 %) sowie Büro- und Ladenmöbeln (plus 1,9 %) gewesen. Deutliche Rückgänge hätten die Hersteller von Küchen (minus 3,7 %) sowie von Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln (minus 3,2 %) verzeichnet.

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