Umsatzrückgang im Jahr 2000
Deutsche Schmuck- und Uhrenindustrie erwartet Belebung

Die deutsche Schmuck- und Uhrenindustrie hofft auf eine Belebung der Inlandsnachfrage in diesem Jahr. 2000 erzielten die 540 Betriebe der Schmuckindustrie 2,2 Mrd. DM und die 200 Betriebe der Uhrenindustrie rund 1,2 Mrd. DM Umsatz, berichteten am Mittwoch Branchensprecher im Vorfeld der Internationalen Fachmesse "Inhorgenta" (23. bis 26. Februar) in München. Die leichten Zuwächse von zwei Prozent beruhten auf einer höheren Nachfrage aus dem Ausland, die sich auch 2001 fortsetzen werde.

dpa MÜNCHEN.

Der Facheinzelhandel mit Uhren und Schmuck setzte den Angaben zufolge 2000 mit rund 7,2 Mrd. DM drei Prozent weniger um. Die 11 000 traditionellen mittelständischen Fachgeschäfte hätten am Gesamtumsatz des Uhren- und Schmuckhandels noch einen Anteil von 55 bis 60 %. Der Rest verteile sich auf Filialisten, Warenhäuser, Versandhandel, SB-Märkte, Kaffeeröster und andere Vertriebsformen.

Bei Uhren und Schmuck herrsche weiterhin ein deutliches West-Ost- Gefälle, berichteten die Experten. Für Armbanduhren legte im vergangenen Jahr jeder Westdeutsche durchschnittlich 250 bis 300 DM auf den Ladentisch. In den neuen Ländern seien es nur 120 DM gewesen. Für Goldschmuck gaben die Deutschen im Westen 250 und im Osten 180 bis 200 DM aus.

Auf der diesjährigen "Inhorgenta", die sich als eine der bedeutendsten Uhren- und Schmuckfachmessee versteht, zeigen nach Angaben von Messechef Manfred Wutzlhofer 1443 Aussteller aus 44 Ländern ihre Produkte. 2000 waren mehr als 26 000 Fachbesucher aus 78 Staaten nach München gekommen.

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