Umsatzrückgang wird vermutlich anhalten
ST Microelectronics sieht die Trendwende erst nach dem dritten Quartal

Der französisch-italienische Chiphersteller ST Microlelectronics hat im zweiten Quartal 2001 einen Verlust erwirtschaftet. Der Geschäftsausblick bleibt auf nähere Sicht negativ.

rtr/vwd AMSTERDAM. Der größte Halbleiterkonzern Europas teilte am Donnerstag in Amsterdam mit, der Nettoverlust habe im zweiten Quartal 164,5 Mill. Dollar betragen, nach einem Gewinn von 336,5 Mill. Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sei auf 1,58 Mrd. Dollar von 1,87 Mrd. Dollar zurückgegangen. Den Verlust je Aktie bezifferte ST Micro auf 0,18 Dollar nach einem Gewinn je Anteilsschein von 0,37 Dollar im Vorjahr.

Mit der Umsatzzahl lag das Unternehmen im Rahmen der im Mai abgegebenen Prognose. Die auf 38 Prozent nach unten revidierte Prognose für die Bruttomarge im zweiten Quartal wurde mit einem tatsächlichen Wert von 33,5 Prozent jedoch nicht erreicht.

Für das dritte Quartal rechnet der Konzern nach eigenen Angaben mit einer weiteren Umsatzabschwächung. Vorstandschef Pasquale Pistorio sagte, wegen der einzigartigen Charakteristik des derzeitigen wirtschaftlichen Abschwungs sei es schwierig, einen Ausblick auf die anstehenden Quartale zu geben. Verglichen mit dem zweiten Quartal dürften sich die Umsatzerlöse im dritten Quartal angesichts des anhaltenden Preisdrucks und der geringeren Anlagenauslastung um zehn bis 15 % verringern, prognostizierte STMicro. Vom vierten Quartal an sei dann aber wieder mit verbesserten Umsätzen und Gewinnmargen zu rechnen, hieß es.

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