Umsatzstärkste Dax-Titel auf Xetra: Im Oktober Deutsche Bank
Börsenumsätze ziehen wieder an

Das Geschäft an den deutschen Wertpapierbörsen hat im Oktober im Vergleich zum Vormonat wieder angezogen. Allerdings liegen die Umsätze immer noch deutlich unter den Vorjahreswerten.

Reuters FRANKFURT. Im Oktober seien an den deutschen Handelsplätzen insgesamt 266,2 Milliarden Euro umgesetzt worden, rund zwölf Prozent mehr als im September, teilte die Deutsche Börse AG am Freitag in Frankfurt mit. Im Vorjahresmonat habe sich der Umsatz hingegen noch auf 323 Milliarden Euro belaufen. Der teilweise zur Deutschen Börse AG gehörende weltgrößte Terminmarkt Eurex erfreute sich einer weiter steigenden Nachfrage und verzeichnete im Oktober 2002 einen Rekordumsatz.

Über das elektronische Handelssystem Xetra der Deutschen Börse seien im Oktober erstmals 6,6 Millionen Geschäfte abgewickelt und damit die alte Rekordmarke von 6,5 Millionen Geschäfte im Juli dieses Jahres eingestellt worden. Bei inländischen Aktien seien rund 94 Prozent der Order über Xetra und weitere vier Prozent über den Präsenzhandel der von der Deutschen Börse AG betriebenen Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) gelaufen.

Der umsatzstärkste Dax-Titel auf Xetra war im Oktober den Angaben zufolge die Deutsche Bank mit 6,5 Milliarden Euro. Bei den MDax-Werten lag die Deutsche Börse mit 417 Millionen Euro vorne. Am gefragtesten bei den Neuen-Markt-Werten waren die Aktien des Elektronikhändlers und Dienstleisters Medion mit einem Umsatz von 127 Millionen Euro.

Die Terminbörse Eurex habe im Oktober mit 86,5 Millionen Kontrakten eine neue Bestmarke aufgestellt. Damit wurde die erst im September erzielte bisherige Rekordmarke von 83,6 Millionen Kontrakten übertroffen. Im Oktober 2001 waren 63,7 Millionen Kontrakte gezählt worden. In den ersten zehn Monaten 2002 habe der Terminmarkt mit 684 Millionen Kontrakten bereits das komplette Vorjahresvolumen von 674 Millionen Kontrakten übertroffen. Die Eurex gehört je zur Hälfte der Deutschen und der Schweizer Börse. Gemäß Vertrag fließen dem Frankfurter Marktplatzbetreiber aber 80 Prozent der Gewinne zu.

ban/mit REUTERS 011538 Nov 02

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