Umsatzverdopplung bis 2005/06 angepeilt
Techem will international hoch hinaus

Die Techem AG, Eschborn, will ihren Umsatz im internationalen Kerngeschäft innerhalb der nächsten vier Jahre mehr als verdoppeln.

vwd SOFIA. Bis zum Geschäftsjahr 2005/06 (per 30. September) soll der Umsatz des Geschäftsbereiches Techem International auf rund 60 Millionen Euro gesteigert werden, sagte der für das nationale und internationale Kerngeschäft von Techem zuständige Geschäftsführer Manfred Müller bei einer Unternehmenspräsentation in Sofia. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/01 erzielte der Dienstleister für die Erfassung und Abrechnung von Energie und Wasser in diesem Bereich ein Umsatzplus von 25,8 Prozent auf 37,6 Millionen Euro.

Im Ausland profitiere Techem vor allem von der Einführung elektronischer Heizkostenverteiler, erläuterte Müller. Infolge ihrer internationalen Expansion sei Techem mittlerweile über 15 Tochtergesellschaften oder Beteiligungen und 23 Niederlassungen in 13 Ländern vertreten. In weiteren acht Ländern kooperiert der Konzern mit neun Handelspartnern. Im kommenden Jahr soll laut Müller voraussichtlich eine neue Gesellschaft in Rumänien gegründet werden. Ferner will Techem in den nächsten Monaten ihren Anteil von derzeit 49 Prozent an der niederländischen Agpo Techem Meettechniek BV, Breda, auf 100 Prozent erhöhen.

Der Geschäftsführer verwies außerdem auf ein Pilotprojekt von Techem in China, was je nach Verlauf in den nächsten Monaten in einen Markteinstieg münden könnte. In Schweden sehe Techem Wachstumspotenzial mit ihrem funkbasierten Softwaresystem assisto zur Temperaturregelung und-erfassung in Einzelräumen. "Mit der Phantasie in Rumänien und einem weiter erfolgreichen Geschäftsverlauf in Bulgarien könnten wir bei der Umsatzplanung sogar noch einen drauf setzen", äußerte sich Müller zuversichtlich.

Die 1999 in Bulgarien gegründete Tochtergesellschaft Techem Services GmbH, Sofia, erzielte bereits in ihrem ersten Geschäftsjahr einen Vorsteuergewinn von 1,1 Millionen Euro. Der Marktanteil von derzeit 52 Prozent soll im nächsten Jahr gehalten und die Zahl der derzeit 400.000 Geräten in Abrechnung in zwei bis drei Jahren verdoppelt werden. Bislang sind den Angaben zufolge lediglich 35 bis 40 Prozent der Wohnungen in Bulgarien für die Nutzung von Fernwärme erschlossen.

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