Umsatzvolumen recht dünn
Aktien Hongkong schließen sehr schwach

Der Hang-Seng-Index verlor am Dienstag 2,9 %.Händler sagten, die Sorge vor weiteren Kurseinbrüchen am US-Markt hätten Investoren zu Verkäufen veranlasst.

vwd HONGKONG. Sehr schwach hat die Aktienbörse in Hongkong am Dienstag den Handel beendet. Der Hang-Seng-Index verlor 2,9 % bzw. 383,02 auf 12 606,45 Punkte und der All-Ordinaries-Index gab um 2,4 % bzw. 127,23 Zähler auf 5 243,80 Stellen nach.

Das Umsatzvolumen sei mit einem Wert von 7,82 Mrd HK-$ relativ dünn gewesen, sagten Händler. Die Sorge vor weiteren Kurseinbrüchen am US-Markt und wenige inländische Neuigkeiten hätten Investoren veranlasst, Hongkonger Titel zu verkaufen, hieß es. Händler bezeichneten die Kurseinbrüche insbesondere bei Blue Chips als Korrektur, nachdem viele Titel in der vergangenen Woche kräftig zugelegt hatten.



An der Spitze der Verlierer standen Telekom-Aktien. China Mobile gaben 6,3 % auf 34,20 HK-$ nach, Hutchison Whampoa fielen um 1,2 % auf 81,25 HK-$.



Immmobilien-Aktien haben wohl wegen der Osterfeiertage im Minus geschlossen, weil die Leute eher in die Ferien gefahren sind als nach neuen Wohnungen zu schauen, hieß es am Markt. Sun Hung Kai Properties fielen um 4,6 % auf 68,25 HK-$ und Sino Land um 3,8 %.



Hoffnungen setzten Investoren dagegen weiter in den lokalen Bankensektor sowie in ausgewählte H-Aktien und Red Chips, sagten Händler. "Bei den Blue Ships sind keine Neuigkeiten in Sicht, aber unter den anderen Titeln sind einige stark am Kommen", sagte Alan Hutcheson von Pacific Challenge. So stiegen Sinopec um 2,6 % auf 1,18 HK-$ und Jianxi Copper um sieben Prozent auf 92 HK-$. Great Wall Technology kletterten um 4,9 % auf 2,125 HK-$. Shanghai Fudan erhöhten sich um 30 % auf 2 HK-$.



Nachdem die DBS Group Holding bekannt gegeben hat, die Mehrheit an der Dao Heng Bank zu kaufen und ein Übernahmeangebot in der kommenden Woche vorlegen will, fielen die Dao-Heng-Titel um 1,8 % auf 56 HK-$, nachdem sie nach den Neuigkeiten am Donnerstag 52 % zugelegt hatten. Am Dienstag behielten die Analysten auch andere potenzielle Übernahmekandidaten im Auge: HKCB stiegen um 15 % auf 3,025 HK-$. Liu Chong legten 7,6 % auf 9,95 HK-$ zu.



Entgegen der Tendenz verloren HSBC 2,6 % auf 92,75 HK-$, nachdem die Citigroup schlechtere Zahlen als erwartet vorgelegt hatte. "Wir dürften einige Herabstufungen für HSBC in den USA erleben. Aber was die Leute wirklich besorgt stimmt ist, dass die Verlangsamung in den USA sich auch auf Europa auswirken wird, wo HSBC ein Umsatzplus von 40 % vorweisen kann", sagt ein Analyst.

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