Umsatzwachstum im ersten Quartal
Salamander überprüft das Filialnetz

Die Salamander AG, Kornwestheim, hat den Konzernumsatz im ersten Quartal 2002 um 12,3 % auf 313,9 Mill. Eurogesteigert.

vwd/brb LUDWIGSBURG. Das Wachstum sei nicht nur im Geschäftsfeld Service, sondern "endlich auch" im Markenbereich Schuhe erzielt worden, sagte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Müller bei der Hauptversammlung. Für das Gesamtjahr habe man sich eine weitere Steigerung des Umsatzes und des Ergebnisses zum Ziel gesetzt.

Die Schuhbereich von Salamander kämpfte im vergangenen Jahr mit rückläufigen Umsätzen und wies tiefrote Zahlen aus. Der Eigentümer von Salamander, die EnBW AG, will sich vom Schuhbereich trennen. EnBW-Chef Gerhard Goll verlangt von Müller, dass er für die Schuhsparte in diesem Jahr noch eine Lösung findet. Goll will vielleicht schon im Spätherbst Aktien der EnBW AG an der Börse platzieren. Die Verluste der Schuhsparte, die im wesentlichen aus der Schuhproduktion kommen, würden beim Börsengang stören.

Müller will aber auch "relativ zügig" das gesamte Filialnetz der Schuhsparte auf Profitabilität überprüfen und sich von den Filialen trennen, die auch mittelfristig keinen Ergebnisbeitrag liefern können.

Salamander soll sich künftig auf die lukrative Sparte Service konzentrieren. Dieser Bereich soll weiter ausgebaut werden, sagte Müller. Bei Sicherheitsdiensten denke man über einen größeren Zukauf nach. Die Sparte Industrie wächst kräftig durch den Erwerb des Fensterprofil-Herstellers Brügmannn.

Quelle: Handelsblatt

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