Umsetzung eines Details aus dem neuen Olympia-Vertrag
ZDF zu Kooperation mit Privaten bereit

Intendant Markus Schächter kann sich vorstellen, in Zukunft die TV-Rechte an sportlichen Großveranstaltungen mit anderen Sendern zu teilen. Zugleich zog er eine positive Zwischenbilanz für das Olympia-Engagement seines Senders in Athen.

HB ATHEN. Deutschlands Fernsehzuschauer sollen zukünftige Olympische Spiele nicht nur bei ARD/ZDF und Eurosport sehen. "Wir sind bereit, bei Großveranstaltungen wie Olympia die Rechte mit Privatsendern zu teilen", erklärte ZDF-Intendant Markus Schächter am Donnerstagabend im Deutschen Haus in Athen. "Das darf aber nicht zu Lasten bestimmter Sportarten und des Breitensports gehen", fügte Schächter hinzu.

Der ZDF-Intendant kündigte damit die Umsetzung eines Details aus dem neuen Olympia-Vertrag an. ARD/ZDF besitzen über die Europäische Rundfunk Union (EBU) die Olympia-Rechte bis 2012. Der Kontrakt verpflichtet die öffentlich-rechtlichen Sender dazu, so genannte Sublizenzen an andere TV-Sender zu vergeben. Darauf bestehen die Wettbewerbshüter der Europäischen Union (EU). Bereits bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland werden die 64 WM-Spiele zwischen ARD, ZDF, RTL und wahrscheinlich Premiere aufgeteilt.

Schächter zog bei der ZDF-Party eine positive Zwischenbilanz der Spiele in Athen. Alle Übertragungen seien pannenfrei verlaufen. Als besonderen Erfolg wertete er die Live-Übertragungen auf den vier digitalen Kanälen von ARD und ZDF. Täglich würden 700 000 Menschen dieses Zusatzangebot nutzen. "Die digitale Zukunft beginnt mit Olympia", erklärte der ZDF-Intendant.

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