Umstrukturierung geplant
Midat AG weist nach gescheitertem Börsengang hohe Verluste aus

vwd POTSDAM. Die Internet-Holding Midat AG, Potsdam, soll nach dem Willen der Hannover Finanz GmbH, Hannover, umstrukturiert und konsolidiert werden ohne durch Zukäufe weiter zu wachsen. Der Verbund aus mittlerweile noch fünf Firmen werde nach einem gescheiterten eigentlich im laufenden Herbst geplanten Börsengang in diesem Jahr Verluste von deutlich über zehn Mill. DM einfahren, erklärte der neue Vorstand Burkhard von Fritsch. Er hatte vor wenigen Tagen den Posten des Firmengründers Uwe Fenner eingenommen, der in den Aufsichtsrat wechselt. Die Initiative dafür ging von der Hannover Finanz aus, die nach Bereitstellung finanzieller Mittel zusammen mit Privatinvestoren die Anteilsmehrheit bei Midat übernommen hat.

Die Arbeit der erst vor wenigen Monaten zusammen mit der living net medien AG, Berlin, gegründeten Tochter für die serienmässige Produktion von Internet-Auftritten für kleine und mittelständische Firmen, Platox Internet AG, Potsdam, sei wegen technischer Schwierigkeiten endgültig eingestellt worden, erklärte von Fritsch. Seit dem Börsengang des Fußballclubs Borussia Dortmund zähle auch die Tochter absolute sports GmbH, Dortmund, nicht mehr zum Verbund. Für die Umstrukturierung des Midat-Verbundes gibt es laut von Fritsch auch Überlegungen verschiedene Tochterfirmen zusammenzufassen. vwd/28.11.

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