Umstrukturierung in den USA
DaimlerChrysler streicht 200 Stellen in Verkaufsorganisation

ap DETROIT. DaimlerChrysler streicht im Zuge einer Umstrukturierung seiner US-Verkaufsorganisation 200 Stellen, das ist ein Fünftel des Bestands. Das teilte das Unternehmen am Montag in Detroit mit. Zugleich soll das Vertriebssystem dezentralisiert und fünf unabhängige Regionalzentren in Detroit, Dallas, Los Angeles, New York und Orlando geschaffen werden.

Der Autohersteller will damit flexibler auf Marktbesonderheiten reagieren können. "Die Marktanforderungen für den Verkauf von Lastwagen sind in Texas anders als in New York", erklärte der neue Vizepräsident im Verkauf, Gary Dilts. "Warum sollten wir also versuchen, eine nationale Verkaufsstrategie in beiden Regionen anzuwenden?" Die 25 so genannten Zonen-Büros sollen mit weniger Mitarbeitern als bisher erhalten bleiben.

Chrysler soll nach Milliardenverlusten in den letzten beiden Quartalen mit einem Umstrukturierungsplan wieder in die schwarzen Zahlen geführt werden. 26 000 Arbeitsplätze - ein Fünftel des Konzerns - sollen abgebaut werden. Die Umstrukturierung soll in drei Jahren abgeschlossen sein. Analysten bewerteten die Straffung der Verkaufsorganisation als logische Konsequenz der vor kurzem bekanntgegebenen Umstrukturierungsmaßnahmen. Wegen der Verluste bei der US-Sparte rechnet der Konzern für dieses Jahr mit einem operativen Verlust von rund 1,7 Mrd. ? (rund 3,3 Mrd. DM).

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