Umstrukturierungen geplant
Internationalmedia stürzt tiefer in Verlustzone

Der Filmvermarkter IM Internationalmedia ist noch tiefer in die Verlustzone gestürzt. Schuld an den Verlusten vor Steuern und Zinsen von rund 99 Millionen Euro im vergangenen Jahr seien neben hohen Abschreibungen auch verschobene Filmstarts und geringere Finanzierungserlöse, sagte ein IM-Sprecher am Freitag in München.

HB/dpa MÜNCHEN/LOS ANGELES. Noch im vergangenen Sommer hatte das Unternehmen für 2002 einen Gewinn prognostiziert. Im Jahr 2001 hatte der Verlust vor Steuern und Zinsen 11,9 Millionen Euro betragen.

Der Umsatz des Unternehmens konnte im vergangenen Jahr durch die Übernahme der Initial Entertainment Group um mehr als 50 Prozent auf 260 Millionen Euro gesteigert werden. Ursprünglich hatte die IM Internationalmedia AG (München) einen Anstieg der Erlöse auf 330 Millionen Euro angekündigt, die Prognose aber schrittweise gesenkt.

Internationalmedia will mit Umstrukturierungen aus der Krise kommen. Schon im vergangenen Jahr wurde jede dritte Stelle gestrichen, jetzt sollen die Kosten vor allem im Vertrieb gesenkt werden. Pro Jahr sollen so rund 29 Millionen Euro eingespart werden, sagte der Sprecher. IM sei zuversichtlich, in diesem Jahr schwarze Zahlen zu schreiben. Genauere Angaben machte er nicht. Der Umsatz des Unternehmens solle auf 330 bis 350 Millionen Euro steigen.

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