Umstrukturierungsplan gescheitert
Daewoo für zahlungsunfähig erklärt

Der nächste Schritt ist nun vermutlich, dass der drittgrößte Autokonzern Südkoreas unter Gläubigerschutz gestellt wird. Dabei wird ein neues Management eingesetzt, die Schulden werden eingefroren.

ap SEOUL. Der seit längerem in finanziellen Schwierigkeiten steckende südkoreanische Automobilhersteller Daewoo ist zahlungsunfähig. Wie der größte Kreditgeber, die Koreanische Entwicklungsbank am Mittwoch mitteilte, lehnten die Gewerkschaften einen Umstrukturierungsplan ab, in dem Entlassungen vorgesehen waren. "Wir können jetzt nicht länger warten. Daewoos Zahlungsunfähigkeit ist nun beschlossen", sagte Yang Mun Suk, Sprecher der Entwicklungsbank. Der nächste Schritt ist nun vermutlich, dass der drittgrößte Autokonzern Südkoreas unter Gläubigerschutz gestellt wird. Dabei wird ein neues Management eingesetzt, die Schulden werden eingefroren.

Der südkoreanische Präsident Kim Dae Jung erklärte im Parlament, es führe kein Weg daran vorbei, verschuldete Firmen umzustrukturieren, wenn das Vertrauen der Investoren in die südkoreanische Wirtschaft wiederhergestellt werden solle. Diese verschuldeten Firmen seien eine Belastung für die Wirtschaft. Im Mittelpunkt der jetzt gescheiterten Umstrukturierung bei Daewoo sollte die Entlassung von 18 % der Belegschaft sein.



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