Umstrukturierungsprogramm verläuft plangemäss
Unilever mit Vorsteuergewinn im ersten Quartal

Die Unilever Plc hat für das erste Quartal 2001 einen um 62 % niedrigeren Gewinn pro Aktie ausgewiesen als im Vorjahresquartal. Er belief sich auf 0,25 Euro pro NV-Aktie beziehungsweise 3,66 Pence pro PLC-Aktie.

dpa/afx LONDON. Der Vorsteuergewinn des niederländisch-britischen Lebensmittel- und Waschmittelkonzerns ging von 1,016 Mrd. Euro auf 628 Mill. Euro zurück. Der Nettogewinn vor außerordentlichen Posten reduzierte sich von 733 Mill. auf 702 Mill. Euro.

Der Umsatz des Unternehmens erhöhte sich um 20 % auf 12,7 Mrd.. Euro. Das Betriebsergebnis stieg im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres um 34 % auf 1,58 Mrd. Euro. Die Bruttomarge vor außerordentlichen Posten im Konzern erhöhte sich um 1,3 %punkte auf 12,4 %.

Das Umstrukturierungsprogramm "Path to Growth" und die Integration von Bestfoods laufen Unilever zufolge nach Plan. Allerdings sähen die Zahlen zum Teil deshalb besser als erwartet aus, weil das Unternehmen Änderungen bei den Bilanzierungsmethoden vorgenommen habe, sagte ein Unternehmenssprecher.

"Bei 'Path to Growth' geht es darum, dass wir uns auf unsere führenden Marken konzentrieren und deren Wachstum durch Innovationen voranbringen", sagten die Unilever-Chefs Niall Fitzgerald und Antony Burgmans. "Das beinhaltet auch die ständige Verbesserung der Margen und der Gesamtqualität unseres Portfolios. All das zeigt sich in unseren Ergebnissen des ersten Quartals, die einen guten Start in das neue Jahr darstellen", erläuterten die Vorstände.

Deutliches Absatzwachstum in Westeuropa

Die weiteren Ergebnisse des laufenden Geschäftsjahres werden den beiden Verwaltungsratsvorsitzenden zufolge die Einsparungen aus der Integration von Bestfoods und dem Umstrukturierungsprogramm widerspiegeln. Zudem werde das Unternehmen von den jüngsten Preisoffensiven, Zuflüssen aus Veräußerungen und niedrigeren Zinskosten profitieren.

In Westeuropa verzeichnete der niederländisch-britische Konsumgüterkonzern ein Absatzwachstum von 12 %. Davon sind 9 % auf Akquisitionen zurückzuführen. In Europa schnitten besonders Lebensmittel und Produkte für die Körperpflege den Angaben zufolge im ersten Quartal gut ab. In Mittel- und Osteuropa sei eine Erholung bei diesen Produkten zu beobachten gewesen.

In Nordamerika wurde ein Absatzwachstum von 31 % erzielt. Auch für Südostasien und Japan wurde ein zweistelliges Wachstum gemeldet.

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