Umtausch in T-Punkten oder über Versandservice möglich
Telefonkarten von 1987 bis 1998 ab Januar 2002 ungültig

Die Deutsche Telekom sperrt am 1. Januar kommenden Jahres alle Telefonkarten aus den Jahren 1987 bis 1998. Die Restguthaben auf den Karten würden jedoch nicht verfallen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Bonn mit.

afp BONN. In kleinen Mengen könnten die Karten ab Januar in den bundesweit 500 T-Punkten umgetauscht werden. Der Betrag auf der ungültigen Karte werde mit einem Chipkartenlesegerät erfasst und auf eine neue Karte transferiert. Bei mehr als drei Karten müssten die Kunden den kostenlosen zentralen Versandservice nutzen. Einzelheiten zu diesem Service will die Telekom in den kommenden Tagen mitteilen.

Den Angaben zufolge gilt diese Umtauschmöglichkeit künftig auch für alle Karten, die ab 1999 produziert wurden und 36 Monate gültig sind. Das Unternehmen zieht damit die Konsequenz aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe (BGH) vom Sommer. Danach darf die Telekom keine Telefonkarten verkaufen, die eine befristete Gültigkeit haben und deren Restguthaben nach Ablauf der Frist verfällt. Dies sei eine "unangemessene Benachteiligung der Kunden", entschied der BGH. Die von der Telekom angeführten Gründe für die befristete Gültigkeit wie die Einführung neuer Technologien oder die Bekämpfung von Kartenmissbrauch rechtfertige "allenfalls die zeitliche Beschränkung der Kartennutzung".

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