UMTS-Aufbau bis Jahresende abgeschlossen
T-Mobile-Börsengang erst bei besserem Umfeld

Nach Einschätzung des Chefs der Deutschen Telekom , Ron Sommer, muss sich das Börsenumfeld noch deutlich verbessern, bevor die Tochter T-Mobile an die Börse gebracht wird.

Reuters HANNOVER. Sommer sagte am Montag in Hannover vor der Technologiemesse Cebit, sicher sei, dass man T-Mobile nicht unter Wert an die Börse bringen werde.

Nach der Untersagung des Kabelnetzverkaufs an Liberty Media durch das Bundeskartellamt arbeitet die Deutsche Telekom nun an Alternativen, fügte Sommer hinzu. Details nannte er nicht. Der Schuldenabbau bei der Deutsche Telekom werde konsequent fortgeführt. Unter anderem solle der Verkauf von Immobilien gegenüber dem Vorjahr deutlich forciert werden.

Die Deutsche Telekom plant, ihre Schulden bis zum Jahresende 2002 auf rund 50 Milliarden Euro von derzeit rund 62,5 Milliarden Euro abzubauen.

Die Telekom will bis zum Jahresende in 20 deutschen Städten den Aufbau ihres UMTS-Netzes abschließen. Mehr als 5 000 Antennen-Standorte habe sich T-Mobile bereit gesichert, 2 000 weitere werden noch in diesem Jahr hinzukommen, sagte Sommer weiter. Den kommerziellen Marktstart des Mobilfunks der Zukunft hatte die Telekom zuvor bereits für Mitte 2003 angekündigt. Das Unternehmen sei entschlossen, UMTS schnell im Massenmarkt durchzusetzen, meinte Sommer.

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