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UMTS-Auktion: Auch MobilCom bietet nur noch für zwei Blöcke

Neue Gebote müssen seit heute nur noch um 5 % über der bisherigen Höchstmarke liegen.

vwd/adx Mainz. Auch die MobilCom AG bietet in der UMTS-Auktion nun nur noch für eine kleine Mobilfunklizenz aus zwei Frequenzblöcken. Dies ging am Dienstagnachmittag aus dem Ergebnis der 146. Versteigerungsrunde hervor. Zuvor hatten bereits Viag Interkom, die Bietergemeinschaft-Plus-Hutchison (Auditorium) und das Konsortium Group 3 G aus spanischer Telefonica und finnischer Sonera auf eine Lizenz in der Mindestausstattung von zwei Blöcken gesetzt. Eine Konzession mit den maximal möglichen drei Frequenzpaketen streben jetzt nur noch die Deutsche Telekom und Mannesmann/Vodafone an

Die Gebote für die zwölf deutschen UMTS-Mobilfunklizenzen haben am Dienstagvormittag bei der Auktion in Mainz die Schwelle von 80 Mrd. Mark überschritten.

Nach Angaben der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) erreichte die Summe nach der 147. Bieterrunde 83,2669 (Vorrunde 82,9099) Milliarden DM. Damit wird für die deutschen Lizenzen der neuen Mobilfunk-Generation weltweit die bisher höchste Summe geboten.

Neue Gebote müssen seit Dienstag nicht mehr zehn, sondern nur noch fünf Prozent über der bisherigen Höchstmarke liegen. RegTP-Präsident Klaus-Dieter Scheurle hatte dies damit begründet, dass die Schere zwischen den Höchstgeboten für die einzelnen Pakete immer weiter auseinander klaffe. Dies sei nicht im Sinne der Regulierungsbehörde, weil dadurch sehr unterschiedliche Summen für die einzelnen Lizenzen zu Stande kämen. Diese Änderung führte dazu, dass die Angebote sich mittlerweile nivellieren. Alle Bieter setzen derzeit nur auf die jeweils kostengünstigsten Pakete.

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