UMTS-Auktion in Italien
Blu-Konsortium fordert Schadensersatz

Rom (vwd/APA) - Das Blu-Konsortium, dessen unerwarteter Ausstieg aus der italienischen UMTS-Auktion zu einem abrupten Abbruch der Versteigerung geführt hatte, hat von der italienischen Regierung Schadensersatz in Höhe von 300  Mrd. ITL gefordert. Angaben von Mittwoch zufolge setzt sich das Konsortium damit gegen die Beschlagnahmung der Kaution von 4 000  Mrd. ITL durch die italienische Regierung zur Wehr. Die Regierung hatte die Kaution mit der Begründung einbehalten, das aus British Telecommunications plc, London, der Mediengesellschaft Mediaset, der Verwaltungsgesellschaft der italienischen Autobahnen und dem Bankhaus BNL bestehende Konsortium habe möglicherweise illegale Absprachen mit anderen Teilnehmer getätigt.

Am 17. Januar wird das Verwaltungsgericht der Region Lazio über die Schadensersatzforderung des Konsortiums entscheiden. Blu hat diesen Schritt mit den Imageschäden begründet, die dem Konsortium durch den Vorwurf der Absprachen zugefügt worden seien. Inzwischen hat die italiensiche Regierung mit der Vergabe der fünf UMTS-Lizenzen begonnen. Telecom Italia SpA, Rom, Omnitel Pronto Italia SpA, Corsico, Wind, Ipse 2000 und Andala dürfen die im Oktober erworbenen Lizenzen 15 Jahre lang verwalten. Zudem sind sie bis 2002 dazu verpflichtet, mit ihren Diensten auf mindestens zehn Prozent des italienischen Staatsgebiets präsent zu sein.



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