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UMTS-Auktion in Italien soll 30 Milliarden Mark erlösen

Die fünf italienischen Mobilfunklizenzen kommen in einem zweistufigen Auktionsverfahren unter den Hammer. Die Gewinner stehen im November fest.

Reuters ROM. Der italienische Staat kann nach Einschätzung des Wirtschaftsforschungsinstituts ISAE aus der Versteigerung von fünf UMTS-Mobilfunklizenzen mit rund 30 Billionen Lire (umgerechnet rund 30 Mrd. DM) rechnen. "Die Versteigerung sollte eine Summe im Umfang von einigen zehn Billionen Lire in die Staatskasse bringen," sagte die ISAE-Vorsitzende Fiorella Padoa Schioppa Kostoris auf einer gemeisamen Anhörung des Haushaltsausschusses des Parlaments und des Senats am Dienstag. Es sei zu erwarten, dass die Versteigerung "rund 30 Billionen Lire" ausmache, fügte sie hinzu.

Italien versteigert fünf Mobilfunklizenzen nach dem neuen UMTS-Standard in einem zweistufigen Auktionsverfahren. Es wird erwartet, dass Einzelheiten zum Verfahren im kommenden Monat veröffentlicht werden.

In der vergangenen Woche hatte Finanzminister Ottaviano Del Turco gesagt, er denke, die Versteigerung könne bis zu 50 Billionen Lire erlösen. Von der italienischen Regierung war hingegen zu hören, eine Summe von 30 Billionen stelle eine vernünftige Zielgröße dar.

Für die UMTS-Lizenzen wurde bislang eine Grundpreis von vier Billionen Lire pro Lizenz festgesetzt. Die Gewinner der Auktion sollen am 15. November bekannt gegeben werden.

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