UMTS-Auktion wirkt belastend
Dax schließt sich schwachen US-Vorgaben an

Der Dax ist am Dienstag den schwachen Vorgaben der Wall Street gefolgt. Zum Handelsschluss notierte der Index bei 7 307,43 Punkten und lag damit 24,24 Zähler unter seinem Vortagesschluss. Das Tageshoch markierten 7 380,19 und das Tief 7 276,04 Punkte. Der MDAX schloss mit 0,24 Prozent im Plus bei 4 848,42 Punkten knapp behauptet. Der Nemax 50 ignorierte indessen den schwachen Handelsverlauf an der New Yorker Nasdaq und stieg um 1,14 Prozent an auf 5 764,06 Punkte.

adx/dpa/rtr FRANKFURT. Der Euro machte seine Vortagsverluste fast wieder wett. Die Europäische Zentralbank stellte den Referenzkurs am Mittag bei 0,9118 $ fest. Damit kostete der Euro 0,0107 $ mehr als am Montag. Gegenüber der D-Mark verbilligte sich die US-Währung von 2,1705 auf 2,1450 Mark.

Augen der Börsianer richten sich auf Mainz

Bestimmend für den Handelsverlauf am deutschen Aktienmarkt sei neben der Schwäche des Dow Jones "einmal mehr" der Auktionsverlauf für die UMTS-Lizenzen in Mainz gewesen, sagte ein Händler. Die Schmerzgrenze von 80 Mrd. DM hätten die Bieter nunmehr deutlich überschritten.

Die Aktien der Deutschen Telekom gaben am Dienstag 2,2 Prozent auf 48,50 Euro nach. Mobilcom verloren 3,4 Prozent auf 126,50 Euro nachgaben, während Eon , die sich über ihre Tochter Viag Interkom ebenfalls um eine Lizenz bemüht, 0,6 Prozent auf 58,65 Euro stieg.

Metro gibt weiter ab

Zu den deutlichsten Verlierern im Dax gehörten erneut Metro . Die Aktien des Einzelhändlers verloren nach den Verlusten am Vortag weitere 3,5 Prozent auf 43,65 Euro. Zur Begründung wurde erneut auf die mögliche Herausnahme der Metro-Aktie aus dem europäischen Aktienindex Stoxx50 verwiesen. Eine Herausnahme aus einem solchen Index wirkt üblicher weise belastend für eine Aktie, da Fonds, die den Index exakt nachbilden, dann diese Papiere verkaufen.

Zu den wenigen Unternehmensnachrichten gehörten die Halbjahresergebnisse beim Frankfurter Chemiekonzern Degussa-Hüls . Die Aktien reagierten allerdings kaum: Der Kurs gab zuletzt um 1,17 Prozent auf 30,32 Euro nach. Die Zahlen waren weitgehend im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Deutliche Zuwächse am Neuen Markt verzeichneten Cybernet Internet, die sich um 0,70 auf 5,50 Euro verteuerten (+14,58 Prozent). Steag Hamatech gewannen 2,35 auf 24,30 Euro (+10,71 Prozent) und Brokat verteuerten sich am Tag vor den Halbjahreszahlen um 7,71 auf 106,86 Euro (+7,78 Prozent). Unter Druck standen hingegen Fantastic, die 0,39 auf 6,43 Euro abgaben (-5,72 Prozent). Teldafax verloren 0,50 auf 9,20 Euro (-5,15 Prozent) und Ricardo.de 1,40 auf 28,50 Euro (-4,68 Prozent).

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