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UMTS-Übertragung angeblich langsamer als gedacht

ddp FRANKFURT. Die dritte Mobilfunkgeneration UMTS ist angeblich langsamer als von den Lieferanten angekündigt. Wie das Anlegermagazin "Die Telebörse" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf eine Studie des Londoner Analysehauses Durlacher Research Ltd. vorab mitteilte, liegen die realistisch zu erwartenden Übertragungsraten bei zwanzig bis vierzig Kilobit pro Sekunde. Dies sei nur ein winziger Bruchteil dessen, was die Telekommunikationsunternehmen mit UMTS ursprünglich erreichen wollten. Sie hatten mit Übertragungsraten von bis zu zwei Megabit gerechnet.

Der Durlacher-Analyst Falk Müller-Veerse erklärte gegenüber dem Magazin, dass UMTS micht viel mehr leiste als die GPRS-Technik, die derzeit von den Mobilfunkanbietern eingeführt wird. Auf Bewegtbild- und Videoübertragungen per Handy "werden die Kunden deshalb noch sieben Jahre warten müssen".

Nach Recherchen der "Telebörse" rechnen die Mobilfunkunternehmen zudem mit Problemen bei der Produktion UMTS-fähiger Handys. Viag Interkom-Chef Maximilian Ardelt prognostiziere erst für Mitte 2003 UMTS-fähige Handys, die für das Massengeschäft geeignet sind. Bisher hätten die Unternehmen die absehbaren Zeitverzögerungen nicht einkalkuliert.

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