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UMTS-Zusatzauktion endet bei Stand von 561 Millionen Mark

Die Auktion von fünf Zusatzfrequenzen für den UMTS-Mobilfunk in Deutschland ist am Freitag beim Stand von 561 Millionen Mark (286,8 Millionen Euro) zu Ende gegangen.

afp/rtr MAINZ. Alle fünf verbliebenen Bieter sicherten sich in der nur gut sechseinhalbstündigen Versteigerung in Mainz ein zusätzliches Frequenzpaket für Preise zwischen 73,6 und 122,7 Millionen Mark. Damit kletterten die Gesamteinnahmen aus der zweistufigen Auktion auf 99,368 Milliarden Mark (50,8 Milliarden Euro).

Am Freitagvormittag hatte sich nur VIAG Interkom aus der Zusatz-Auktion zurückgezogen, das Bieterrennen war später nach nur neun Runden zu Ende. Mit dem Kauf der Zusatzfrequenzen rundeten Mannesmann Mobilfunk, T-Mobil, e-plus sowie Mobilcom/France und das Konsortium Group 3G aus der spanischen Telefónica und der finnischen Sonera ihre UMTS-Spektren ab. Am Donnerstag hatten diese Firmen und VIAG Interkom nach fast dreiwöchigem Bieterrennen für 98,8 Milliarden Mark sechs UMTS-Lizenzen errungen.

Zur Versteigerung standen im zweiten Durchgang fünf Frequenzblöcke im so genannten ungepaarten Spektrum, das höhere technische Anforderungen an die Mobilfunktechnik stellt. Die Frequenzblöcke eignen sich nur zur Ergänzung der am Donnerstag ersteigerten UMTS-Sendelizenzen.

Eine UMTS-Lizenz (Universal Mobile Telecommunications System) haben im ersten Versteigerungsabschnitt die folgenden Bietergruppen erhalten: Die vier bereits im deutschen Mobilmarkt aktiven Anbieter D-1 Telekom, D-2 Mannesmann mit Mehrheitsaktionär Vodafone (Großbritannien), E-Plus mit seinen Partnern KPN (Niederlande), Bell South (USA) und NTT DoCoMO (Japan) sowie Viag Interkom mit seinen Gesellschaftern E.ON, British Telecom und Telenor (Norwegen). Weiterhin waren das Konsortium aus France Telecom und Mobilcom sowie das Konsortium 3G von Sonera (Finnland) und Telefonica (Spanien) erfolgfreich.

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