Umweltgruppen befürchten radioaktive Verseuchung
Russischer Minister hält "Kursk"-Bergung für nicht notwendig

Umweltgruppen befürchten langfristig eine radioaktive Verseuchung der Barentssee vor Murmansk.

Reuters MOSKAU. Das vor einem Monat havarierte russische Atom-U-Boot "Kursk" wird möglicherweise nicht geborgen. Atomminister Jewgeni Adamow sagte heute im russischen Fernsehen, die Nuklearreaktoren an Bord stellten keinen Grund für eine Bergung dar. Vielmehr bestehe die Gefahr, dass durch ein Anheben des 17 000 Tonnen schweren Bootes der Rumpf so beschädigt werde, dass Radioaktivität austrete. Umweltgruppen befürchten dagegen langfristig eine radioaktive Verseuchung des Meeres. Nach Angaben der russsischen Armee haben sich die Atomreaktoren der "Kursk" sofort nach dem Absinken auf den Grund der Barentssee abgeschaltet.

Die russische Regierung hat erklärt, die Leichen der 118 mit der "Kursk" untergegangenen Seeleute in den kommenden Monaten bergen zu wollen. Das Herstellerunternehmen erwägt, große Löcher in die Außenwand des 154 Meter langen U-Bootes zu schneiden, um Tauchern den Einstieg zu ermöglichen.

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