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Uneinheitlich

Die Indizes der New Yorker Börsen haben uneinheitlich eröffnet. Der Nasdaq Index notiert leicht in der Verlustzone. Das Technologiebarometer wird von Sun Microsystems, Yahoo und Oracle heruntergezogen. Der Dow Jones Index beginnt den Tag erneut in der Gewinnzone. Aktien von Einzelhändlern helfen ihm auf die Sprünge.

Gestern nach Handelsschluss hatte Yahoo eine drastische Gewinnwarnung veröffentlicht und bekannt gebeben, dass Tim Koogle als CEO zurücktritt. Für das laufende erste Quartal rechnet das Internetunternehmen nur noch mit dem Break Even. Analysten hatten mit einem Gewinn von fünf Cents pro Aktie gerechnet. Wesentlich geringere Werbeeinnahmen belasten Yahoos Geschäft. Die Aktie wurde gestern nach wenigen Minuten vom Handel an der Börse ausgesetzt. Lehman Brothers behält die Aktie bei "Market Performer", Goldman Sachs bei "Market Outperformer", und das Brokerhaus Prudential Securities stuft das Papier mit "halten" ein. Im Schlepptau von Yahoo fallen auch DoubleClick, Ebay und Terra Lycos.



Den Einzelhandel helfen heute gute Ergebnisse. Wal-Mart hat Verkaufszahlen für den Februar gemeldet. Sie sind besser ausgefallen als erwartet. Damit nehmen sie Investoren ein wenig die Angst, dass sich die abkühlende Wirtschaft bereits auf die Kaufkraft der amerikanischen Haushalte auswirkt.



Auch neue Konjunkturdaten zeigen, dass es um die amerikanische Wirtschaftslage nicht so schlecht bestellt ist wie befürchtet. Die Anträge auf Arbeitslosenunterstützung sind in der vergangenen Woche wieder gefallen. Erwartet waren 36.000 Anträge, es handelt sich aber nur um 370.000 Antragsteller.



Costco Wholesale hat Quartalszahlen veröffentlicht. Das Einzelhandelsunternehmen verbucht zwar einen geringeren Gewinn als im Quartal davor, doch können die Ergebnisse die Analystenschätzungen erfüllen. Den Gewinnrückgang führt Costco auf steigende Kosten zurück. Unternehmensangaben zufolge machten sich jedoch auch das sinkende Verbrauchervertrauen und das schwächere Wirtschaftsumfeld bei den Geschäftszahlen bemerkbar.



Eli Lillys Aktie eröffnet schwächer. Der Pharmakonzern hat Probleme mit der US-Gesundheitsbehörde, die Mängel im Fertigungsprozess festgestellt hat. Eli Lilly kündigt an, die Mängel zu beheben. Laut des Managements sei nicht mit finanziellen Auswirkungen zu rechnen. Daher werden die ursprünglichen Prognosen bestätigt.



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