Archiv
Uneinheitlicher Schluss

Broadcom, Xilinx und Altera wurden dem Nasdaq Index zum Verhängnis. Das Technologiebarometer verlor 0,82 Prozent und schloss bei 2880 Punkten. Der Dow Jones Index erhielt noch ein wenig Aufschwung durch George W. Bushs Erklärung, er würde nun Vorbereitungen für seine US-Präsidentschaft treffen.

Das letzte Wort ist zwar noch nicht gesprochen, da Al Gore Einspruch gegen den Ausgang der Wahl erheben wird. Doch Werte wie Pfizer und Philip Morris, die von einer Bush Präsidentschaft profitieren könnten, kletterten wie schon so häufig in den vergangenen Wochen in die Höhe. Der Dow Jones Index schloss bei einem Zugewinn von 0,72 Prozent mit 10546 Punkten.



Broadcom

verlor knapp 17 Prozent an Wert, nachdem Salomon Smith Barney das Kursziel für den Breitband-Chipspezialisten um 100 Dollar drastisch auf 200 Dollar gekappt hatte. Damit notiert der Titel auf dem niedrigsten Niveau seit vergangenen Dezember. Nach Ansicht der Analysten zeichne sich ab, dass Broadcom weniger Aufträge erhalte. Die Lager der Kunden seien voll.



Der Technologieanalyst Dan Niles von Lehman Brothers hat die Ertragsprognosen des Halbleiterherstellers Altera gesenkt. Niles geht von einem Gewinn in Höhe von 31 Cents pro Aktie aus. Auch hier könnte eine geringere Nachfrage das Geschäft verlangsamen.



Auf der Gewinnerseite sonnten sich zum Wochenauftakt die Einzelhandelswerte. An der Spitze des Dow Jones Index stand am Montag Wal-Mart. Das Wochenende nach Thanksgiving hat den Einzelhändlern wieder phänomenale Umsätze beschert. Preisrabatte von bis zu 50 Prozent auf Spielzeug, Elektronik und Kleidung zogen allein am Freitag rund 67 Millionen Menschen in die Kaufhäuser. Die Umsätze von Läden, die über ein Jahr geöffnet sind, lagen 4,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Zwar fielen die Steigerungsrate im Vergleich zum Vorjahreszeitraum niedriger aus, können die Erwartungen jedoch um 0,6 Prozent übertreffen.



Auch Boeing fand sich unter den Dow Jones Gewinnern. Der größte Flugzeugbauer hat am Montag einen Milliardenauftrag von Japan Airlines erhalten. Japan Airlines wird acht Boeing 777-200ER und drei Boeing 767-300 im Wert von 1,6 Milliarden Dollar kaufen.



Einen Schreck gab es kurz vor Börsenschluss für DaimlerChrysler. Der drittgrößte Anteilseigner will den Autokonzern verklagen. Nach Meinung des 83-jährige Milliardär Kirk Kerkorian sei die Fusion zwischen Daimler und Chrysler nicht rechtmäßig zustande gekommen. Daher fordert der Eigner, der knapp 14 Prozent an den Aktien halt, mindestens neun Milliarden Dollar Schadensersatz und die Zerschlagung des DaimlerChrysler-Konzerns .



Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%