"Unerträgliche Situation"
Projekt "Gesicht zeigen" gegen Rechts

dpa DÜSSELDORF. Die Abwehr des Rechtsextremismus soll zur Sache aller deutschen Staatsbürger gemacht werden. Das ist Ziel eines Bündnisses, das der Sprecher der Bundesregierung, Uwe-Karsten Heye gemeinsam mit führenden Vertretern des Zentralrats der Juden in Deutschland initiiert hat.

Heye sowie Präsident und Vizepräsident des Zentralrats, Paul Spiegel und Michel Friedman, stellten am Montag in Düsseldorf das Projekt "Gesicht zeigen" vor. Es will Meinungsführer aus allen Bereichen der Gesellschaft zur Mitarbeit gewinnen.

Die Prominenten sollen sich vor Ort in Streitgesprächen mit dem Rechtsextremismus auseinander setzen. Ihre Mitarbeit haben unter anderem Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf, die Schauspielerin Veronica Ferres und der Fernseh-Journalist Günter Jauch zugesagt.

Spiegel sprach von einer "unerträglichen Situation" in Deutschland. Er forderte, dass schnellstmöglich durch ein Fach- Gutachten geklärt wird, ob die NPD verboten werden kann.

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