Unerwarteter Zinsschritt
Fed-Vizepräsident schließt weitere Zinssenkungen nicht aus

Der Vizepräsident der US-Notenbank Roger Ferguson hat nach der überraschenden US-Zinssenkung am Mittwoch indirekt weitere Zinsschritte nicht ausgeschlossen.

rtr WASHINGTON. Es sei eine "offene Frage", welches Zinsniveau die US-Konsumausgaben wieder auf ein gesundes Niveau brächte, sagte Ferguson am Donnerstag in Washington. Die Federal Reserve hatte am Vortag die Leitzinsen völlig unerwartet erneut um 50 Basispunkte auf nunmehr 4,50 % gesenkt und dies mit den anhaltenden Konjunkturrisiken in den USA begründet.

Es sei derzeit zu früh zu sagen, ob die US-Wirtschaft ein Ende der konjunkturellen Abkühlung erreicht habe, sagte der stellvertretende Fed-Chef weiter, ohne jedoch genauer auf die Gründe für den unerwarteten Zinsschritt einzugehen. Es gebe eine ungewöhnlich große Unsicherheit über die weitere Wirtschaftsentwicklung in den USA. Ein wirtschaftliche Schwäche bedeute aber nicht notwendigerweise eine Rezession, fügte Ferguson hinzu. Eine Rezession ist per Definition dann gegeben, wenn das Bruttoinlandsprodukt eines Landes zwei Quartale hintereinander schrumpft.

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