Unerwünschte Werbe-E-Mails
Stichwort: Spam

Unerwünscht zugesandte Werbe-E-Mails, so genannte Spam-Mails, haben sich für die meisten Internet-Nutzer inzwischen zu einer wahren Plage entwickelt. Nach Erhebungen des amerikanischen Marktforschungsinstituts Ferris Research erhielt der durchschnittliche E-Mail-Nutzer im Jahr 2002 mehr als 2200 Werbe-E- Mails.

HB/dpa HAMBURG. Doch nicht jede Werbung oder nicht ausdrücklich verlangte Mail wird als Spam bezeichnet. Meist wird der Begriff für elektronische Post benutzt, die massenweise versendet wird und die der Empfänger unaufgefordert und gegen seinen Willen erhält.

Bislang ist das Versenden von Spam-Mails allein in der Regel nicht strafbar. Auch in Deutschland ist die vorherrschende Meinung, dass beim Versenden von Spam-Mails noch kein Straftatbestand vorliegt, wenn es nicht gegen den ausdrücklichen Willen des Empfängers geschieht. Zwei Drittel dieser weltweit verschickten Mails enthalten jedoch nach Angaben der US-Wettbewerbsbehörde falsche oder betrügerische Versprechen.

Über die Frage nach dem Ursprung des Wortes gehen die Meinungen auseinander. Manche glauben, dass das Wort einem amerikanischen Dosenfleisch gleichen Namens entlehnt ist. Meist wird der Name jedoch auf einen Song der britischen Komikertruppe Monty Python zurückgeführt, dessen Liedtext aus kaum einem anderen Wort als "Spam" besteht ("Spam, spam,. ... spam, wonderful spam..."). Wie in dem Lied, erklärt das Internet-Fachlexikon webopedia.com, sei Spam "eine endlose Wiederholung von inhaltslosem Text".

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