Unerwünschte Wiederholung
„Videobeweis“ sorgt bei Uefa für Kritik

Eine strittige Szene des EM-Eröffnungsspiel ist auf der Videoleinwand des Stadions St. Jakob noch während der Partie gezeigt worden –und dies sorgt für Verärgerung. Die Uefa will der Angelegenheit nun nachgehen.

Verstimmung hat bei der Europäischen Fußball-Union (Uefa) ein Vorfall in der 80. Minute des EM-Eröffnungsspiels Schweiz-Tschechien (0:1) hervorgerufen. Dem früheren Hamburger Tomas Ujfalusi war der Ball im Strafraum an die Hand gesprungen, Schiedsrichter Roberto Rosetti (Italien) entschied allerdings nicht auf Elfmeter.

Die strittige Szene wurde jedoch in Zeitlupe auf der Videoleinwand des Stadions wiederholt. Genau das jedoch soll bei solchen Situationen unterbleiben, um die Zuschauer nicht aufzuwiegeln. Uefa-Mediendirektor William Gaillard: "Das war nicht sehr hilfreich. Wir werden dem nachgehen."

Normalerweise entscheiden zusätzliche Schiedsrichter vor den Bildschirmen direkt im Stadion, ob eine Szene wiederholt wird oder nicht.

© SID

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