Unfall auf gerader Strecke
Fünf Tote bei Frontalkollision auf Schweizer A1

Bei einem frontalen Zusammenstoß zweier Personenwagen auf der Schweizer Autobahn 1 im Kanton Solothurn sind am Mittwochabend fünf Menschen ums Leben gekommen. Ein weiterer Autoinsasse wurde schwer verletzt. Bei den Toten handelt es sich um fünf junge Frauen aus der Region Lausanne, wie die Polizei bekannt gab. Die A1 blieb nach dem Unglück während Stunden gesperrt, es kam zu größeren Behinderungen.

wiwo/ap DERENDINGEN. Die Fahrerin des Wagens, der in Richtung Zürich unterwegs war, verlor nach Polizeiangaben bei Derendingen aus ungeklärten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Wagen unterquerte die Spannseile des Mittelstreifens, geriet auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Das unfallverursachende Auto wurde durch die Wucht des Zusammenpralls völlig zerstört und kam auf dem Dach liegend auf der Überholspur der Fahrbahn in Richtung Bern zum Stillstand. Alle fünf Insassen dieses Fahrzeugs kamen noch an der Unfallstelle ums Leben. Der Fahrer des anderen Autos zog sich schwerste Verletzungen zu. Die Opfer mussten zum Teil mit Spezialwerkzeugen aus den Wracks befreit werden.

Es handelte sich um einen der schwersten Verkehrsunfälle in der Schweiz in letzter Zeit. Das Unglück ereignete sich laut Polizei auf praktisch gerader Strecke. Ersten Erkenntnissen zufolge habe das unfallverursachende Auto die Spannseile praktisch ungebremst unterquert. Ein Polizeisprecher wies darauf hin, dass das Problem der mangelhaften Bremswirkung von Spannseilen auf den Autobahnen bekannt sei. An anderen Lösungen werde gearbeitet.

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