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Unfallermittlungen nach Busunglück mit zwei TotenDPA-Datum: 2004-07-19 07:51:46

Köln (dpa) - Einen Tag nach dem schweren Busunfall einer dänischen Jugendgruppe mit zwei Todesopfern auf der A 1 bei Euskirchen wollen Polizei und Staatsanwaltschaft am heutigen Montag die Ermittlungen nach der Unglücksursache weiter vorantreiben.

Köln (dpa) - Einen Tag nach dem schweren Busunfall einer dänischen Jugendgruppe mit zwei Todesopfern auf der A 1 bei Euskirchen wollen Polizei und Staatsanwaltschaft am heutigen Montag die Ermittlungen nach der Unglücksursache weiter vorantreiben.

Dabei soll auch der Fahrer vernommen werden, berichtete ein Polizeisprecher. Von den 66 Fahrgästen waren 57 verletzt worden, 6 davon schwer. Der Bus war am Morgen zehn Meter tief von einer Brücke gestürzt. Die Jugendlichen waren auf dem Weg von einer Ferienfreizeit in Spanien in die Heimat.

Die Eltern der jungen Unfallopfer waren noch am Sonntag nach Nordrhein-Westfalen aufgebrochen. Viele der Jugendlichen sollten am Montag die Heimreise antreten. Sie hätten bereits entschieden, nicht mit einem Reisebus zu fahren. Der Unglücksbus hatte am Sonntagmorgen eine Leitplanke durchbrochen und war mit dem Heck zehn Meter tief eine Brücke hinabgestürzt.

Die Ursache des Unglücks stand noch nicht fest. «Es sieht jedoch nach menschlichem Versagen aus», sagte der Polizeisprecher. Der Bus war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, hatte die Leitplanken durchbrochen und war mit dem hinteren Teil auf einen tiefer gelegenen Wirtschaftsweg gestürzt. Das Führerhaus blieb an den Leitplanken hängen. Der verletzte Fahrer konnte noch nicht vernommen werden.

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