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Ungarn lädt Telekom und Vodafone zu Angeboten für Umts-Lizenzen ein

Die ungarische Regierung hat vier Umts-Lizenzen ausgeschrieben. Neben den etablierten Mobilfunkanbietern T-Mobile, Vodafone und Pannon GSM seien weitere Gesellschaften zu der Ausschreibung eingeladen, teilte die Telekomaufsichtsbehörde NHH am Dienstag in Budapest mit. Die Angebote müssen bis zum 2. November abgegeben werden, bevor Anfang Dezember das Ergebnis bekannt gegeben wird.

dpa-afx BUDAPEST. Die ungarische Regierung hat vier Umts-Lizenzen ausgeschrieben. Neben den etablierten Mobilfunkanbietern T-Mobile, Vodafone und Pannon GSM seien weitere Gesellschaften zu der Ausschreibung eingeladen, teilte die Telekomaufsichtsbehörde NHH am Dienstag in Budapest mit. Die Angebote müssen bis zum 2. November abgegeben werden, bevor Anfang Dezember das Ergebnis bekannt gegeben wird.

Die Lizenzen hätten eine Laufzeit von 15 Jahren, sagte Behördenchef Daniel Pataki. Neben einer Startgebühr von 22 Mill. ? müssten die Erwerber einen Teil der Umts-Umsätze an den Staat überweisen. Bis Januar 2006 müssten die Lizenznehmer die Hauptstadt Budapest mit ihrem Umts-Dienst versorgen. Anfang 2008 sollten dann ein Drittel aller Ungarn mit dem neuen Mobilfunkstandard abgedeckt werden.

Bei der Ausschreibung der Umts-Lizenzen setzt die Regierung vor allem auf die bereits tätigen Anbieter. Die Deutsche Telekom ist über ihre Tochter Matav in Ungarn präsent. Von den drei ausgeschriebenen Lizenzen ist allerdings eine für einen Neuling reserviert. Nach Angaben von Informationsminister Kalman Kovacs haben einige Unternehmen Interesse signalisiert.

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